Dr. med. Joachim Rieker - Praxis für Psychotherapie
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Therapeutische Zugangswege

Achtung!
Bei psychosenahen Beschwerdebildern und Traumafolgestörungen
ist eine andere, als die im nächsten Absatz geschilderte Herangehensweise erforderlich (siehe weiter unten)!

Ein wichtiger Zugangsweg zum Innerseelischen bei sogenannten "neurotischen Sörungen" (dazu gehören die meisten unter dem Menüpunkt "Behandlungsangebot" genannten Beschwerdebilder) erfolgt über das Hinspüren und In-Worte-Fassen von bisher "Unsagbarem". Bedeutsame frühe Beziehungserfahrungen werden häufig über den Umweg von auf sie zurückweisenden aktuellen Beziehungsepisoden erinnert und damit einer therapeutischen Bearbeitung zugänglich. Da früh im Leben gemachte Erfahrungen prägend sind, formen sie auch die Gegenwartsbeziehungen, einschließlich der Beziehung zum Therapeuten, so dass aus dem aktuellen Beziehungserleben in der Therapie hilfreiche Einsichten und emotional korrigierende Beziehungserfahrungen erwachsen können. Ein weiterer Zugangsweg zum Verdrängten und Vergessenen führt über das gemeinsame Bemühen um ein Verständnis der Nacht- und Tagträume sowie der unbeabsichtigten Versprecher, Gedankenabbrüche und Auslassungen. Und schließlich ist noch die "Grundregel" für die analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hervorzuheben, die besagt, dass die/der Hilfesuchende den größten Gewinn eher dann haben wird, wenn sie/er sich während der Behandlung gestattet entspannt sein Innenleben zu beobachten - anstatt angestrengt nachzudenken - und wenn sie/er versucht alle hierbei auftauchenden Gedanken, Assoziationen, Vorstellungen, Wünsche, Gefühle, Fantasien, Tagträume und Körperwahrnehmungen zuzulassen und möglichst unzensiert mitzuteilen, d.h. ohne sie vorher zu ordnen, zu bewerten oder zu verändern.

Ein integrativer, patientenzentrierter und störungsorientierter Ansatz

Aufbauend auf dem Fundament des oben dargestellten Tiefenpsychologisch fundierten Standardverfahrens, können in meiner Praxis, je nach Patient und Krankheitsbild, auch das sog. Katathyme Bilderleben (KIP) und weitere störungsspezifische psychodynamische Techniken zum Tragen kommen (z.B. psychoanalytisch-interaktionelle und strukturbezogene Techniken bei psychosenahen oder strukturellen Störungen, traumazentrierte Techniken bei Traumafolgestörungen, sowie weitere symptomspezifische Techniken bei Angsterkrankungen, Zwängen oder Essstörungen). 

Allgemeinverständliche Erläuterungen zu den unterschiedlichen psychotherapeutischen Behandlungsverfahren finden Sie in der Patientenbroschüre der Bundespsychotherapeutenkammer "Wege zur Psychotherapie", ab Seite 45.

In manchen Fällen kann eine, meist nur vorübergehende, medikamentöse Mitbehandlung durch einen Psychiater erforderlich sein. 

Dr. med. Joachim Rieker - Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie  | Letzte Aktualisierung am 01.07.2020